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Entwicklung

 

Der Weg zur Bildung der Kommunalen Allianz

Ausgangspunkt für die Gründung der Kommunalen Allianz war das überregionale Teilraumgutachten „A71 ImPULS für Main-Rhön“. Die anliegenden Gemeinden reagierten auf die verbesserte Standortgunst im innerdeutschen Verkehrsnetz mit geeigneten Zusammenschlüssen auf regionaler Ebene mit dem Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit systematisch aufzubauen. Mit der Anschlussstelle ´Bad Neustadt´ an die A 71 (Schweinfurt - Erfurt) entstand die Verknüpfung mit der B 279 und somit die Chance, die wirtschaftlichen Aktivitäten der Grabfeld-Region mit überregionalen Entwicklungsstrategien zu koppeln.

 

Aufgrund der deutlich ländlichen Prägung wurde der Entwicklungsansatz der "Integrierten Ländlichen Entwicklung" ausgewählt. 2006 entschlossen sich die Allianzkommunen nach einem Fachseminar an der Schule für Dorf- und Siedlungsentwicklung in Klosterlangheim, gemeinsam ein >> "Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept" aufzustellen und ein Fachbüro mit dessen Erstellung zu beauftragen.

 

Die Kommunen hat zu Beginn der Konzepterstellung unterschiedliche Erfahrungshintergründe in Bezug auf interkommunale Kooperation. Einige verfügten über Erfahrung im Bereich der Bürgerbeteiligung, z. B. im Rahmen von Dorferneuerungsverfahren. Dennoch wurde schnell klar, dass projektbezogene, gemeindeübergreifende Zusammenarbeit eine neue Arbeitsebene bedeutet und BürgerInnen deshalb umfassend informiert, motiviert und aktiviert werden mussten. Aus diesem Grund wurde frühzeitig die Notwendigkeit gesehen, die Akteure über Arbeitskreis- und Öffentlichkeitsarbeit auf den Prozess der ILEK-Erstellung vorzubereiten.

 

Zu Anfang wurde deshalb eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt, um mögliche Entwicklungschancen und -hindernisse fühzeitig zu erkennen und die Ausrichtung des ILEK abzustimmen.

>> Artikel "Stärken herausstellen" (Mainpost 23.02.2006)

>> Artikel "Stärken und Schwächen" (Mainpost 05.03.2006)

 

Daran anschließend wurde die Öffentlichkeit in einer großen Auftaktveranstaltung umfassend über die beabsichtigte interkommunale Zusammenarbeit und die ILEK-Erstellung informiert.

>> Artikel "Langer Atem für neue Aufgaben" (Mainpost 05.04.2006)

>> Artikel "Mehr Wir-Gefühl" (Mainpost 23.03.2006)

 

 

Nach dieser Veranstaltung begann die entscheidende Phase: In mehreren Treffen entwickelten BürgerInnen und weitere regionale Akteure in fünf Arbeitskreisen konkrete Projektideen. Gleichzeitig wurde in einem Workshop das künftige Leitbild der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau erarbeitet.

 

 

 

 

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