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Aktuelles

 

 

Ein Aufruf von Herrn Jan Schöppach

Darauf mache ich speziell zur Osterzeit gern aufmerksam: Osterstorch oder Osterhase leider fast vergessen

 

In Gesprächen über die Osterzeit vergangener Tage mit Personen älteren Kaliebers wurde mir immer wieder erzählt, dass früher in unserer Gegend der Storch zu Ostern gekommen ist.


Es gab da keinen Osterhasen, es gab den Storch.


Ich recherchierte und beim Stöbern in alten Zeitschriften, fand ich Aufzeichnungen von Carl Kade aus Römhild. Seiner Zeit um 1900 war er ein hochangesehener Apotheker, sehr engagierter Heimat- und Steinsburgforscher, als auch Mitbegründer des Vereins der „Steinsburgfreunde“, sowie Mundartdichter mit Werken wie „Mei Römmeld“, oder „Die neu Römmelder Schul“ etc..


Nach den Recherchen von Kade, war der Storch früher in der Grabfeldregion weiter verbreitet als seiner Zeit der Osterhase. Was eigentlich auch einleuchtet, ein Hase kann keine Eier legen, ein Storch schon? Auch war der Storch seiner Zeit im Frühjahr präsent, es gab genug Nahrung, denn die
moderne Landwirtschaft hat noch nicht Einzug gehalten.


In einer Karte von unserer Gegend, hat Kade die Ortschaften aufgelistet, in welchen damals der Osterhase und in welchen der Storch kam.


Der Storch soll aber auch nach Hendungen, Herbstadt, Großbardorf, Rothausen, Sulzfeld, sowie die Ostheimer Gegend gekommen sein, so Reinhold Albert, Kreisheimatpfleger aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld.


Man sucht nicht nach einem Uësdernast sondern nach dem „Storchenast“ (Storchennest). Ein Besuch bei Geburtspatin (Dode) oder –paten (Dod) gehörte für die Kinder im Grabfeld ebenso dazu, wie die aus Hefeteig gebackenen Störche. In der Bäckerei von Gabi und Christoph Eppler in Jüchsen, finden sich bis heute noch die Backformen für das Backwerk der Storchenfiguren. Die Storchen Form, ist weit über 100 Jahre alt, mit Ihr wurden aus ausgerollten Hefeteig die Störche ausgestochen und gebacken.


Wenn man aber ältere Bürger der Gegend befragt, können sich einige wenige, bei weiten nicht alle, noch an die Zeit erinnern, dass bei uns im Grabfeld es der Storch war, welcher zu Ostern kam. So schrieb Kade (1900), dass in Coburg wo jetzt auch der Hase kommt, in früherer Zeit auch der Storch kam. Damals hat man dem Dödle (Patenkind) seinen Storch (Ostergeschenk) gebracht. Auch die damals angestellten Knechte oder Mägde bekamen ihren Lohn meist zum Storch, (gängiger Ausspruch zur damaligen Zeit) also Ostern.


Auch müssen die Kinder nicht bis Ostern auf die Gaben warten. Im Grabfeld kommt der Storch oder Hase schon am Gründonnerstag und in manchen Dörfern, welche nahe der Gleichberge liegen sogar schon am Mittwoch. Hier wird dann schon am Dienstag von den Kindern trockenes Gras und Moos gezupft. Mit den kleinen zierlichen Händen, werden dann ebenso kleine niedliche Nester für die Ostereier gefertigt. Darin finden die Kinder am nächsten Morgen die Osterpräsente, diese waren damals bei weitem viel einfacher gehalten als heute. Zum Beispiel eine Brezel (aus Weckteig), Abbildungen der jeweiligen Osterfigur als Backwerk und natürlich die Eier. Diese wurden mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln gefärbt. Braun wurden die Eier mit Zwiebelschalen und violett mit den Blütenblättern des(r) Döschlöffers (Küchenschelle). Ostern wurden dann beim Osterspaziergang, die Eier bergab rollen lassen. Wenn die Schale zerbrach, sind die Eier dann an Ort und Stelle verspeist worden.


Aber auch in Herpf in der Rhön, bäckt man noch Storchenfiguren erzählte mir Rita Fulsche und man platziert manchmal ein Ei zwischen den Beinen, so als ob der Storch es gerade legen würde, genau so wurde es früher auch in Jüchsen in Bäckerei gemacht, wurde mir in der Bäckerei erzählt.


Ich würde mich freuen, wenn ich durch diese Zeilen, bei einigen das Traditionsbewussten geweckt und den Blick für die einmalige Heimat neu gestärkt habe und vielleicht noch Wissen über verschwundene Osterbräuche, Riten und erhalten bleiben und weitergegeben werden.


Wer sich noch an alte Bräuche, Storch, usw. erinnern kann oder überliefert bekommen hat, möchte sich doch bitte bei mir melden.

 

Jan Schöppach

98631 Grabfeld OT Queienfeld

01627168313

 

Ökomodellregion Rhön-Grabfeld

 

unter folgendem Link finden Sie den aktuellen Newsletter der unterfränkischen Öko-Modellregionen:

 

Newsletter_April & Mai 2020

 

 

Regionalbudget - Förderung von Kleinprojekten

 

Die Allianz Fränkischer Grabfeldgau e.V. hat für das Jahr 2020 ein "Regionalbudget" in Höhe von 100.000 € bewilligt bekommen. Damit können im Jahr 2020 Kleinprojekte in den Mitgliedsgemeinden gefördert werden.

Durch die Förderung soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden.

 

Was wird gefördert?

Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Entwicklungskonzepts der Allianz Fränkischer Grabfeldgau e.V. dienen und mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 € (netto) nicht übersteigen.

 

Förderfähig sind im Rahmen des Regionalbudgets z. B. Kleinprojekte zur

  • Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung
  • Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen
  • Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Zuwendung für ein Kleinprojekt wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstanden Nettoausgaben (Bruttokosten abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 € und unter Berücksichtigung der im Falle der Auswahl im privatrechtlichen Vertrag festgelegten maximalen Zuwendung. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 1.000 € werden nicht gefördert. Handelt es sich beim Träger des Kleinprojekts (Letztempfänger) um den Inhaber eines Unternehmens und wird im Falle einer Förderung daraus ein wirtschaftlicher Vorteil erzielt, sind ergänzend die Bestimmungen des EU-Beihilferechts für den Bereich Gewerbe anzuwenden (Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013).

 

Wichtige Termine

  • Spätester Termin der Abgabe der Förderanfrage der verantwortlichen Stelle (Allianzmanagement) 15.03.2020
  • Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle (Allianzmanagement) 01.10.2020

Das Kleinprojekt muss bis zu diesem Termin fertiggestellt und vollständig abgerechnet sein, sowie der Durchführungsbeleg inkl. der Rechnungsbelege der verantwortlichen Stelle der Allianz (Allianzmanagement) vorgelegt worden sein.

 

Vorgehensweise

  • Einreichung Förderanfrage bis 15.03.2020 an das Allianzmanagement der Grabfeldallianz
  • Entscheidungsgremium tagt und entscheidet über die Förderfähigkeit
  • Bei Zusage: Erhalt der Förderzusage und Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages mit der Allianz
  • Start der Projektumsetzung
  • Projektabschluss bis 20. September 2020 (letztes Rechnungsdatum) -
  • Einreichung des Durchführungsnachweises (Bildmaterial erwünscht) bis 01. Oktober 2020 beim Allianzmanagement der Grabfeldallianz ein
  • Erhalt des berechneten Fördergeldes bis Ende des Jahres

 

Haben Sie eine Projektidee oder Fragen?

Management der Allianz Fränkischer Grabfeldgau e.V.

Silvia Schmitt

Tel. 09761/402-15

 

Dokumente für Ihren Antrag

Formular für Ihre Förderanfrage Kleinprojekt

Für Gewerbe: DeMinimis Erklaerung für beantragende Gewerbebetriebe

 

Informationen

Förderaufruf vom 04.02.2020

Infos und Merkblatt zur Foerderung über das Regionalbudget

Infos und Merkblatt DeMinimis Beihilfe

"Unsere Region blüht auf"

 

Der Projekt Wildblumen für Biogasanlagen wächst stetig. Nicht nur die Blumen gedeihen prächtig, auch die Projektgemeinschaft wächst stetig.
 

Die neusten Entwicklungen sind im Newsletter kompakt zusammengefasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grabfeldallianz erarbeitet neues Konzept für die Zukunft

 

Anfang April 2019 trafen sich alle 11 Allianzbürgermeistern mit Gemeinderäten, Behördenvertretern, dem Allianzmanagement und zwei Planungsbüros für ein zweitägiges Seminar in Klosterlangheim bei Lichtenfels.

 

Die bisher umgesetzten Projekte wurden bewertet und eine neue Zielrichtung für die zukünftige Entwicklung festgelegt. 

Das neue Konzept wird Anfang April 2020 fertiggestellt.

Vollbild Vollbild-Modus (Beenden mit ESC)


Die SOS-Rettunsdosen sind da!!!

 

 

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  • Vortrag: Das Ende des zweiten Weltkriegs im Grabfeld – die Ereignisse zwischen dem 08. April und dem 08. Mai 1945
    15.04.2020 19:00 - 21:00 Uhr

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  • Königsschießen, SV
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  • Schnupperangeln
    25.04.2020

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Anschrift
Kommunale Allianz Fränkischer Grabfeldgau
Josef-Sperl-Straße 3
97631 Bad Königshofen im Grabfeld

Tel 09761/ 402 15
Fax 09761/ 402 59